Zwei Klassifikationssysteme — Schritt für Schritt ergründen
Dieselben Daten, zwei Ansichten. Den Regler über das Bild ziehen: links die Karte, rechts die Hierarchie.
Dieselben Daten, drei Zugänge
Oben in der Anwendung wird zwischen den drei Ansichten umgeschaltet. Was gerade ausgewählt ist, bleibt beim Wechsel erhalten.
Karte
Eine Ebene sichtbar: was in der Mitte steht und was direkt darunter liegt. Gefüllte Punkte haben Unterkategorien, offene sind Endpunkte.
Hierarchie
Dieselben Daten als aufklappbare Liste, im Aufbau des WHO-Browsers. Für alle, die lieber lesen als klicken.
Mindmap
Das ganze Kapitel auf einem Blatt, so weit aufgeklappt, wie man will — und druckbar bis A0.
Eine Mindmap nach eigenen Wünschen
Die Mindmap zeigt nicht einfach alles. Sie zeigt genau das, was aufgeklappt ist — und daraus entsteht der Ausdruck. Wer nur die Entwicklungsstörungen braucht, druckt nur die Entwicklungsstörungen.
- Ebenen wählenDie Leiste «Ebenen» klappt alles bis zur gewählten Tiefe auf — von «zu» bis «alle». Ein guter Ausgangspunkt für ein Poster ist Ebene 2.
- Von Hand nachbessernEinzelne Äste anklicken und zusätzlich öffnen oder wieder schliessen. Alles, was zu ist, erscheint auch im Ausdruck nicht.
- AnordnenÄste an ihre Stelle ziehen, Kästen in die gewünschte Form bringen und die Automatik ausschalten, damit alles so liegen bleibt.
- Format wählen und druckenUnter «Drucken…» das Blatt von A4 bis A0 wählen. Die Tabelle zeigt vorab, wie gross die Schrift auf dem Papier wird. Im Druckdialog des Browsers «Als PDF speichern» wählen.
Was die Knöpfe der Leiste tun und was sich mit der Maus anstellen lässt, steht in der Anwendung selbst: es erscheint beim ersten Umschalten auf die Mindmap und danach jederzeit hinter dem Fragezeichen in der Kopfzeile.
Zwei Klassifikationen, zwei Fragen
Die ICD-11 klassifiziert Störungen: sie benennt, was vorliegt, und grenzt es gegen Verwandtes ab. Die ICF beschreibt Funktionsfähigkeit: was eine Person im Alltag tut, was ihr schwerfällt und welche Bedingungen ihrer Umwelt daran beteiligt sind. Eine Diagnose allein sagt wenig über den Unterstützungsbedarf, eine Funktionsbeschreibung allein nichts über die zugrunde liegende Störung. Berichte, Gutachten und Förderplanungen brauchen deshalb in aller Regel beides. Hier stehen die beiden Systematiken in derselben Darstellung nebeneinander, sodass der Wechsel zwischen ihnen keine Umgewöhnung kostet.
ICD-11, Kapitel 06
Psychische Störungen, Verhaltensstörungen und neuromentale Entwicklungsstörungen. Rund tausend Einträge auf fünf Ebenen, deutsche Fassung, Release 2026-01.
ICD-11 öffnenICF
Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivitäten und Partizipation, Umweltfaktoren — dieselben drei Ansichten.
ICF öffnenTestergebnisse visualisieren
Die ICD benennt die Störung, die ICF beschreibt die Funktionsfähigkeit. Begründet werden beide mit Testergebnissen — und die liegen meist verstreut in einzelnen Auswertungsbögen.
testprofil.ch bringt sie zusammen: 69 Verfahren der psychologischen Diagnostik, T-Werte, Standardwerte oder Prozentränge, wahlweise nach Testverfahren oder nach ICF-Entwicklungsbereich geordnet und als Testprofil-PDF für den Bericht. Mehrere Testzeitpunkte lassen sich übereinanderlegen.
Namen und Testwerte werden ausschliesslich im Browser verarbeitet und erreichen den Server nicht. Einzellizenz CHF 49 im Jahr, fünf Tage kostenlos zum Ausprobieren.